Berliner Blick



Volkskrankheit Kopfschmerz

©(Wolfgang Heinemann / VKHD)

Homöopathische Kopfschmerztherapie wirkt ganzheitlich und nachhaltig

Ulm (humannews) – Anlässlich des europäischen Kopfschmerztages am 12. September 2012 informieren die „Stiftung Homöopathie-Zertifikat“, der „Verband Klassischer Homöopathen Deutschlands“ und „Homöopathen ohne Grenzen“ über die homöopathische Kopfschmerztherapie. Diese behandelt Kopfschmerzen individualisiert, ganzheitlich und praktisch nebenwirkungsfrei.

Ob als stressbedingter Spannungskopfschmerz, quälende Migräneattacke oder Begleiterscheinung chronischer Krankheiten, Kopfschmerzen gehören zu den am weitesten verbreiteten Volkskrankheiten. 70 Prozent der Bevölkerung in Deutschland leidet unter anfallsweisen oder chronischen Kopfschmerzen, auch Kinder und Jugendliche sind immer häufiger betroffen. Bei einer Umfrage der DAK unter 4.400 Schülern zwischen 10 und 21 Jahren, gaben über 15 Prozent an, regelmäßig unter Kopfschmerzen zu leiden.

In der konventionellen Medizin steht häufig das körperliche Symptomgeschehen im Mittelpunkt der Therapie, behandelt wird oft mit Schmerzmitteln. Schmerzmittel haben jedoch, vor allem bei regelmäßigem Gebrauch, eklatante Nebenwirkungen. Diese können von Magengeschwüren über Leberschäden bis zu allergischen Reaktionen reichen.

Nicht das Symptom sondern den Patienten behandeln

„In der Homöopathie geht es darum, die Ursachen der Beschwerden herauszufinden“ erklärt Elisabeth von Wedel, die seit 20 Jahren eine homöopathische Praxis in Jever betreibt. „Dabei werden neben den körperlichen auch geistige und psychische Faktoren sowie die Lebenssituation des Patienten berücksichtigt.“

In der homöopathischen Kopfschmerztherapie wird also nicht das Symptom „Kopfschmerz“ behandelt, sondern der individuelle Patient, der an Kopfschmerzen, und zumeist auch an anderen Beschwerden, leidet. Das kann bedeuten, dass zwei Patienten, deren Kopfschmerzsymptomatik genau die gleiche ist, zwei völlig unterschiedliche Mittel verschrieben bekommen.

Eingeleitet wird die homöopathische Behandlung neben einer sorgfältigen körperlichen Untersuchung durch eine ausführliche Befragung zu Lebensgewohnheiten und möglichen auslösenden Faktoren. Vervollständigt wird sie durch Informationen aus der Lebens- und Krankengeschichte des Patienten und seiner Vorfahren. Ermittelt werden auch die genaue Art des Kopfschmerzes (ist er drückend, stechend, pulsierend etc.) sowie alle begleitenden und sonstigen Beschwerden.

„Mich konsultieren häufig Patienten, bei denen die konventionelle Therapie ihrer Kopfschmerzen nicht angeschlagen hat“, berichtet Elisabeth von Wedel. „So kam eine 36-jährige Frau zu mir in die Praxis. Sie klagte über Kopfschmerzen, Unruhe, Schwindel und Durchfall. Die Beschwerden waren so stark dass die Patientin bis zu drei Mal wöchentlich Schmerzmedikamente und Beruhigungsmittel nehmen musste. Nach einer genauen Anamnese verschrieb ich ihr ein homöopathisches Medikament, Prunks spinosa, die Schlehe, das sie im Laufe von 6 Monaten dreimal einnahm. Die Symptome haben sich inzwischen so weit gebessert, dass die Frau heute weder Beruhigungsmittel, noch Kopfschmerztabletten benötigt.“

Die homöopathische Kopfschmerztherapie ist vor allem für Patienten eine Hoffnung, bei denen die konventionelle Behandlung nicht angeschlagen hat. Durch die individualisierte und ganzheitliche homöopathische Anamnese und Behandlung haben Kopfschmerzpatienten sehr gute Chancen auf Heilung.
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Ausführliche Beispielfälle und Hintergrundinformationen zur homöopathischen Therapie finden Sie im Anhang und unter http://bit.ly/kopfschmerz


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Ein Beitrag von: www.humannews.de

aktualisiert am 03. 11. 2012