Berliner Blick



Energie für den Thymus

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Thymian beruhigt und vermittelt Geborgenheit, nach einem traumatischen Erlebnis bringt er Urvertrauen zurück.

Thymian ist eine Heil- und Gewürzpflanze.
Als Gewürz wirkt er auf den Magen - Darmtrakt verdauungsfördernd und krampflösend. Thymian beruhigt und vermittelt Geborgenheit, nach einem traumatischen Erlebnis bringt er Urvertrauen zurück. Er sorgt für klare Grenzen und stärkt den Rücken. Beim Lernen fördert er die Konzentration.

Der Name leitet sich ab von thyo – den Göttern ein Opfer bringen. Ein eng verwandtes Wort auch für Geist, Atem, Mut. Thymian ist ein reich verzweigter Zwergstrauch, der unverkennbar aromatisch duftet. Seine Heimat ist der Mittelmeerraum, hier entwickelt er in südlicher Sonne die besten ätherischen Öle. Vermehren kann man ihn durch Aussaat im Frühjahr oder durch Stecklinge im Frühsommer. Für einen intensiven Geschmack sollte Thymian vor der Blüte geerntet und anschließend getrocknet werden. Erntezeit ist in unseren Breiten Mai bis September. Blütezeit ist von Juni bis Oktober. Thymian braucht einen gut wasserdurchlässigen Boden. Der Thymianbusch ist immergrün – steht gerne in der Sonne, ist leider nicht winterhart. Bienen lieben die Thymianpflanze sehr und produzieren leckeren Thymianhonig.

Thymian macht sich durch seinen Geruch bemerkbar, lange bevor er berührt wird. Im Mittelalter wurde er geräuchert um Seuchen und Krankheiten zu vertreiben. Thymian regt die Thymusdrüse an – hier werden bekanntlicher Weise die Abwehrzellen unseres Körpers geschult.

Als Gewürz, als Tee bei Erkältungskrankheiten, als ätherisches Öl in der Räucherschale und als Badezusatz wirkt er auf die körpereigene Abwehr und auf die Bronchien.
Als Gewürz wirkt er auf den Magen- Darmtrakt verdauungsfördernd und krampflösend. Thymian beruhigt und vermittelt Geborgenheit, nach einem traumatischen Erlebnis bringt er Urvertrauen zurück. Er sorgt für klare Grenzen und stärkt den Rücken. Beim Lernen fördert er die Konzentration. Schon die Griechen benutzten Thymian auch als Räucherpflanze.

Im Mittelalter wurde Thymian als Rauschmittel (Halluzinogen) vor allem bei religiösen Ritualen verwendet. Dabei wurde Thymiankraut auf glühende Kohle in Schalen gelegt.
Das Einatmen der Blüte kann zu Benommenheit führen und beeinträchtigt die Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit. Bei einer Überdosierung kann Thymian abführend wirken. Die nächste Grippe kommt bestimmt, doch nicht zu dem, der Thymian nimmt.


Mehr Informationen:

www.intuition-online.eu

aktualisiert am 03. 11. 2012