Berliner Blick



Ohne Schmerzen durch die Tage

©(sigrid rossmann / www.pixelio.de)

Sieben Kräuter aus der Natur helfen dabei Periode bedingte Unterleibsschmerzen, Übelkeit oder Kopfschmerzen mit Angelikawurzel, Ingwer & Co. lindern.

Schmerzen kurz vor und während der Periode betrifft rund zwei Drittel der Frauen und gehört zu den häufigsten gynäkologischen Beschwerden. Unterschieden wird dabei zwischen primären und sekundären Regelschmerzen. Primäre sind direkte Ursache der Menstruation und sekundäre entstehen zum Beispiel durch Erkrankungen an den weiblichen Geschlechtsorganen. Während bei den sekundären Beschwerden unbedingt ein Arzt aufzusuchen ist, kann man bei primären Ursachen auch auf die Hilfe der Natur zurückkommen. Das Expertenteam für Phytotherapie von DocJones.de (www.docjones.de) stellt deshalb bei den typischen Beschwerden wie Unterleibsschmerzen, Übelkeit, Kopfschmerzen oder Durchfall sieben Kräuter aus der Natur vor.

Angelikawurzel hilft dem Magen und Darmtrakt
Kennzeichnende Begleiterscheinungen der Menstruation sind Magen-Darmbeschwerden wie Blähungen oder Durchfall, die im Alltag nicht nur unangenehm sind, sondern manchmal auch derart einschränken, dass eine Krankschreibung nicht umgangen werden kann. Abhilfe gegen derlei Nebenwirkungen kann das Extrakt der Angelikawurzel schaffen, denn die enthaltenden Bitterstoffe und Cumarine helfen nachweislich bei Völlegefühl, Blähungen sowie bei leichten Krämpfen.

Gänsefingerkraut enthält heilende Gerbstoffe
Aufgrund von Aufzeichnungen Hieronymus Bocks, deutscher Botaniker, Arzt und lutherischer Prediger, wird vermutet, dass Gänsefingerkraut bereits seit dem 16. Jahrhundert bei Krämpfen und starken Blutungen eingesetzt wurde. Heute wird es neben der Verwendung als kulinarisches Highlight nach wie vor auch als Mittel bei krampfartigen Regelschmerzen verwendet. Dabei werden die oberen, krautigen Bestandteile verwendet, die die helfenden Gerbstoffe enthalten.

Traubensilberkerzenwurzelstock bei unterschiedlichen Frauenbeschwerden
Traubensilberkerzenwurzelstock ist eine Pflanze, die noch nicht mittels Mythen und Sagen die Aufmerksamkeit auf sich lenken konnte. Nachweislich wirkt das Extrakt des Krauts allerdings bei allerlei Frauenbeschwerden. Nicht nur Regelschmerzen können gelindert werden, auch bei Beschwerden während der Wechseljahre wirkt das noch recht unbekannte Kraut oft Wunder.

Mönchspfeffer bei Zyklusbeschwerden
Neben schmerzhaften Nebenerscheinungen der Periode gehören auch starke Stimmungsschwankungen zu den Problemen, die Frau manchmal ein wenig kompliziert wirken lässt. Nur ein falsches Wort und Heulen ist vorprogrammiert, und in der nächsten Sekunde werden die Tränen schon wieder zu Freudentränen - wer kommt da noch mit? Vor allem Männer sind mit den Hormonschwankungen oftmals völlig überfordert. Mönchspfeffer reguliert den instabilen Hormonhaushalt, hilft außerdem bei Spannungsgefühlen und Schmerzen in den Brüsten und stabilisiert unregelmäßige Blutungen.

Hirtentäschelkraut bei starken Blutungen
3-5 Tage lang dauert normalerweise die Menstruation, einige Frauen sind aber von einer länger andauernden Blutung geplagt. Das Hirtentäschelkraut-Extrakt hat einen zusammenziehenden Einfluss auf die Venen der Gebärmuttermuskulatur und kann daher Blutungen mindern. Zudem kann das Kraut bei leichten Gebärmutterblutungen außerhalb der Regel eingesetzt werden. Und noch ein kleiner Tipp: "Hirtentäschelkraut hilft auch bei Nasenbluten und oberflächlichen Hautverletzungen!", ergänzt Isabell Goyn.

Auch Gewürze aus der Küche helfen
Während der Bereich rund um Magen-Darm während der Menstruation extrem zu arbeiten hat, sind auch Kopfschmerzen eine häufige Nebenerscheinung, die den Alltag extrem einschränkt. Rosmarin schlägt hier zwei Fliegen mit einer Klappe. Einige Tropfen Rosmarin-Öl auf den Schläfen helfen zu entspannen und Kopfschmerzen sind schnell passé. In Naturform lässt es die Gallensaftproduktion entfalten und hat eine entkrampfende Wirkung speziell an den Gallenwegen und im Dünndarm. Die Verdauung wird einerseits angekurbelt und andererseits wirkt sich das Extrakt entspannend auf die Muskeln im Verdauungstrakt aus.


Ingwer, ein Rundum-Paket
Ingwertee mit Honig und Zitrone ist gerade im Winter ein leckeres, wärmendes Heißgetränk. Die Knolle schmeckt aber nicht nur und ist in der Küche einsetzbar, sondern besticht vor allem durch seine gesundheitliche Wirkung. Ingwer lindert Durchblutungsstörungen, Bauchkrämpfe und stimuliert sanft den Kreislauf.

Bei allen lang anhaltenden Beschwerden ist der Weg zum Arzt aber unumgänglich. "Nehmen Sie Ihre jährliche gynäkologische Vorsorgeuntersuchung in Anspruch", empfiehlt Isabell Goyn, Gesundheitsexpertin für Phytotherapie von DocJones.de. "Dabei können neben der so wichtigen Krebsvorsorge auch andere Erkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden.“


Ein Beitrag von: www.DocJones.de

aktualisiert am 03. 11. 2012