Berliner Blick



Zehn Tipps zur Guten Nacht:

©(Sabine Nüsch / pixelio.de)

Mit natürlichen Betthupferln entspannt durchschlafen Die nächtliche Volkskrankheit: Rund 30 Prozent der deutschen Bevölkerung leidet unter Schlafstörungen

Phytotherapie-Spezialisten von www.docjones.de stellen zehn natürliche Gute-Nacht- Tipps vor:

Laut einer Forsa Studie sind rund 30 Prozent der Deutschen von Schlafstörungen betroffen, Frauen sogar doppelt so oft wie Männer.
Die häufigsten Ursachen für nächtliche Unruhe sind Stress, Sorgen im privaten oder im beruflichen Umfeld sowie falsche Ernährung. „Bei andauernden Ein- oder Durchschlafproblemen sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen, der eine Diagnose stellt und auf dieser Grundlage die richtige Behandlungsmethode empfehlen kann“, erklärt DocJones-Gesundheitswissenschaftlerin Isabell Goyn.
„Oft sind Schlafstörungen aber auch ein vorübergehendes Phänomen, das mit Hilfe der Natur und den richtigen Entspannungstechniken ganz gut in den Griff zu bekommen ist“, so Goyn weiter.

Anlässlich des Tag des Schlafes am 21. Juni hat die Redaktion des Gesundheitsportals für Pflanzenheilkunde DocJones.de zehn Erste-Hilfe-Tipps für die erholsame Nachtruhe zusammengestellt.

1.) Hopfenkissen: Bei Einschlafschwierigkeiten sorgt ein selbstgemachtes Hopfenkissen am Kopfteil des Bettes für angenehme Träume: „Einfach 500 g getrocknete Hopfenzapfen in ein Kissen mit atmungsaktiven, natürlichen Fasern wie Baumwolle, Leinen oder Seide füllen“, erklärt Gesundheitsexpertin Isabell Goyn. „Das Kissen kann bis zu vier Wochen im Bett bleiben, bis die Wirkstoffe verflogen sind.“

2.) Seelenstreichler Melisse: Seit inzwischen 2.000 Jahren wird Melisse gegen Herzbeschwerden, Traurigkeit und Frauenbeschwerden eingesetzt. Das aus den Melissen-Blättern gewonnene ätherische Öl eignet sich neben der oralen Verwendung auch hervorragend als Badezusatz. Das warme Badewasser verstärkt die nachweislich beruhigende Wirkung des Öls und dient der Erholung. Übrigens: Die Anwendung von »Melissengeist« wird nicht empfohlen, da der Anteil von Alkohol sehr hoch ist (bis 82 Vol.-%).

3.) Apfel: Manchmal kann es auch ganz simpel sein: Einfach einen Apfel neben das Bett stellen! Der erfrischende Duft soll positiv auf Körper und Geist wirken und beim Entspannen helfen.

4.) Wohlfühl-Massage: Stressige Arbeitstage und unzureichend Bewegung führen manchmal zu Verspannungen, die einem nachts den Schlaf rauben. Wer seinem Körper etwas Gutes tun will, sollte sich regelmäßig eine Massage in den Terminkalender schreiben. Massageöle mit Zusätzen wie Lavendel begünstigen den Entspannungseffekt und helfen außerdem bei Kreislaufbeschwerden.

5.) Schlafzeit ist Teezeit: Sowohl bei Unruhe und Nervosität als auch bei Einschlafstörungen hat sich der Baldrianwurzel-Tee bewährt. Dafür eine Tasse (150 ml) kaltes Wasser 1 Teelöffel (2 bis 3 g) klein geschnittene Baldrianwurzeln vermischen und etwa 1 Stunde lang auf dem Herd köcheln. Anschließend den Topf für zwei bis drei Stunden neben den Herd stellen, damit sich die Wurzelextrakte voll entfaltet können. Dann die Wurzel durch ein Teesieb abseihen und je nach Vorliebe mit etwas Honig oder ungesüßt trinken. Wer es einfacher mag, kann auch zu Fertigarzneitees aus der Apotheke greifen.

6.) Kirschkernkissen: Manchmal sind es auch die kleinen Zipperlein, die einen nicht einschlafen lassen. Bauchschmerzen bedingt durch schweres Essen, Regelbeschwerden oder Nervosität bekommt ein erhitztes Kirschkernkissens im Handumdrehen in den Griff.

7.) Gute-Nacht-Dragees: Der Griff zu chemisch-synthetischen Schlafmitteln sollte vermieden werden, da sie häufig starke Nebenwirkungen haben können. „Besonders gut verträglich sind hingegen Gute-Nacht-Dragees mit Passionsblumen-, Baldrianwurzel- oder Hopfenzapfenextrakt , die eine wissenschaftlich nachgewiesene, Schlaf fördernde Wirkung haben“, so Isabell Goyn.

8.) Bewegung als Schlüssel zum Schlaf: Regelmäßiger, nicht zu anstrengender Sport und ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft vor dem Einschlafen kann Wunder wirken. Auch Yoga, Meditation oder progressive Muskelentspannung versprechen Linderung.

9.) Schlafen wie in 1001 Nacht: Bei leichten Einschlafstörungen kann eine Aromatherapie helfen. Einige Tropfen Bitterorangen -, Lavendel- oder Kamillenöl entfalten in einer Schale im Schlafzimmer ihre beruhigende und entspannende Wirkung.

10.) Der Gute Nacht Kuss: Ein leidenschaftlicher Kuss kurbelt nicht nur das Immunsystem an, sondern sorgt auch für ausgeglichenen und erholsamen Schlaf. Oder gibt es etwas Schöneres als in den Armen des Partners einzuschlummern?


Ein Beitrag von: www.docjones.de

aktualisiert am 03. 11. 2012