Berliner Blick



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Alltagswege zur Liebe

Autor:
Familienstellen als Erkenntnisprozess (Methode: Familienaufstellung nach Virginia Satir)

Kurzbeschreibung

Das Familienstellen ist in aller Munde. Überall werden Familienstellen-Kurse angeboten, aber bisher fand man nur wenig allgemeinverständliche Literatur zu diesem Thema. Den Autoren ist mit diesem Buch gelungen dem Interessierten nicht nur das Familienstellen, sondern auch Verständnisgrundlagen systemischer Familientherapie in allgemein verständlicher Sprache zu vermitteln. Dabei beschränkt es sich nicht auf die Arbeit Hellingers, sondern bezieht auch andere namhaften Familientherapeuten, wie z.B. Virginia Satir, mit ein. Ein gutes Buch für jeden, der seinen Horizont in dieser Richtung erweitern oder sich auf eine eigene Aufstellung vorbereiten möchte.
 

Der Autor über sein Buch

Familienstellen als Erkenntnsprozess
Das Familienstellen ist eine Gruppentechnik, die der Psychotherapeut Bert Hellinger in Deutschland bekannt, ja man kann fast sagen, berühmt machte. Diese Technik wurde 1965 von der amerikanischen Familientherapeutin Virginia Satir unter der Bezeichnung „Familienrekonstruktion“, wie sie selbst sagt, „gefunden“, von Hellinger aufgenommen und weiterentwickelt. Es geht dabei darum, Verwicklungen in der eigenen Familie und der Partnerschaft bewußt zu machen, bestenfalls zu lösen und zu heilen und dadurch zu einem freieren, glücklicheren Menschen zu werden.

Bücher über die Arbeit Bert Hellingers gibt es viele. Die meisten sind Abschriften seiner Kurse, nach Themen geordnete Abschnitte aus Briefen Hellingers oder Abhandlungen von seinen Schülern über seine Arbeit. Doch das Familienstellen beschränkt sich nicht auf die - wenn auch noch so schätzenswerte Arbeit - Bert Hellingers. Es gehört in den Rahmen der systemischen Psychotherapie, die gerade in Süddeutschland durch die wöchentlichen Fernsehsendungen der systemischen Familientherapeutin Brigitte Lämmle >Lämmle live< immer bekannter wird.

Das Buch >>Alltagswege zur Liebe – Familienstellen als Erkenntnisprozeß<< schließt insofern eine Lücke, als es das Familienstellen ganz bewußt in den Rahmen der systemischen Psychotherapie stellt. Es ist allgemeinverständlich geschrieben, richtet sich an Laien oder interessierte Therapeuten, die sowohl am Familienstellen wie an der systemischen Psychotherapie interessiert sind. Es gibt eine Einführung in die Praxis der Familienaufstellung und erklärt die theoretischen Fundamente, auf denen diese Technik basiert. Dem Leser wird anhand vieler Beispiele gezeigt, daß er sich und seinen Alltag tatsächlich verändern kann und daß es gar nicht so schwer ist, liebevoller und verständnisvoller mit sich und den Mitmenschen umzugehen.

aktualisiert am 03. 11. 2012