Berliner Blick



Akupunktur

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Durch das Einstechen der Nadeln wird der Fluss des Qi beeinflusst

Akupunktur ist ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Die ältesten archäologischen Nachweise der Akupuntur finden sich in Gräbern und sind bis zu 6000 Jahre alt.
Die meisten der über 700 Akupunkturpunkte sind entlang der Meridiane angeordnet. Es gibt zwölf Hauptmeridiane, die jeweils spiegelverkehrt auf beiden Körperseiten paarig angelegt sind, 8 Extrameridiane und eine Reihe von so genannten Extrapunkten. Nach Meinung der Anhänger der Traditionellen Chinesischen Medizin wird durch das Einstechen der Nadeln der Fluss des Qi beeinflusst.
Das Konzept der Ohrakupunktur (Auriculo-Therapie) wurde vom französischen Arzt Paul Nogier gefunden. 1954 berichtete er erstmals in der "Deutschen Zeitschrift für Akupunktur" über seine Erfahrungen und 1961 stellte er seine Diagnose- und Therapieform auf einem Akupunkturkongress in Deutschland vor. Die Behandlung über das Ohr ist zwar auch aus der chinesischen Akupunktur bekannt, es werden dort jedoch nur wenige Punkte - und diese auch nur selten - verwendet.

Daneben besteht noch das Konzept der koreanischen Handakupunktur, bei der die Meridiane komplett auf den Händen abgebildet sind, sowie das der Schädelakupunktur mit Abbildung der Meridiane auf den Schädel.


aktualisiert am 03. 11. 2012